Aktuelles aus der Schulpastoral

Erneut erfolgreiche Spendenübergabe an die Schulmaterialkammer der ev. Diakonie

Die Idee von Anna, Annalena und Johanna aus der R10c kam ihnen vor den Sommerferien: Vielleicht möchten ja viele neue Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen gern Tornister aus der Grundschulzeit abgeben, da sie ja für ihren Start an der weiterführenden Schule einen neuen Schulrucksack bekommen haben? Unter dem Motto „Kinder helfen Kinder“ planten sie auch diese Aktion gemeinsam mit Schulseelsorgerin Bettina Schmidt und machten mit einem Flyer und über die Homepages der Schulen St. Michael Werbung.

Und tatsächlich konnten die engagierten Schülerinnen nun zwei Mitarbeiterinnen der Schulmaterialkammer mehr als 15 gut erhaltene Tornister, viele Sportsachen und einiges an sonstigem Material übergeben, das in nur einer Woche zusammengekommen war. Als nächstes steht nun ein Besuch des Helferinnen-Teams aus der 10c in der Lukasgemeinde an, wo die Schulmaterialkammer momentan untergebracht ist. Geplant wird ebenfalls schon die nächste Spendenaktion am Advent, zum Fest des Hl. Pierre Fourier am 9. Dezember unter seinem Leitsatz „Mache dein Herz weit für Gott und den Nächsten“.

 

(Text und Fotos: B. Schmidt, Schulseelsorge)

Ein Besuch im Michaelskloster

 

Wer war eigentlich der Heilige Michael, und warum ist ausgerechnet er unser Schulpatron? Warum ist die Klosterkirche innen so gestaltet, wie sie ist? Wann kamen die Augustiner Chorfrauen nach Paderborn, und wie entstanden Schule, Kloster und Kirche in der Michaelsstraße? Seit wann gibt es sie? Warum tragen Ordensschwester einen schwarzen Schleier? Wie sieht es überhaupt im Kloster drinnen aus? Wo sehen die Schwestern fern, und wo essen sie? Wie viele Ordensschwestern gibt es noch im Kloster St. Michael? Wer waren eigentlich der heilige Pierre Fourier und die selige Alix le Clerc?

Alle diese Fragen beantwortete auf herzliche Art Schwester M. Theresia bei einer Kirchen- und Klosterführung der R5a. Alle 32 Schülerinnen lauschten gebannt und gingen anschließend mit vielen Informationen wieder in die Schule zurück, sowie mit dem Fazit: „Nun wissen wir, was die Wurzeln unserer Schule sind! Vielen Dank, Schwester Theresia!“

 

(Text und Fotos: B. Schmidt)

Aktuelles aus der Schulpastoral zu Beginn des neuen Schuljahres

 

Der Beginn der Schulgottesdienste

 

Auch unter und mit Corona-Bedingungen haben nach den Sommerferien die Schulgottesdienste in der Klosterkirche wieder begonnen, allerdings nur mit zwei Klassen pro Heiliger Messe. Dafür hat Pastor Achim Hoppe ein kleines Konzept entwickelt. Statt fröhlich gesungen, werden viele Lieder nun instrumental begleitet oder leise mitgesummt, so dass die Musik nicht zu kurz kommt. Das gemeinsame Feiern und Austeilen der Kommunion gelingt auch auf Abstand und lässt die SchülerInnengruppen dennoch weiterhin schöne Gottesdienste miteinander feiern, die sie mit ihren Religionslehrerinnen, Religionslehrern und Schulseelsorgerin Bettina Schmidt zusammen vorbereiten. So hat die Klasse R6a ihren ersten Gottesdienst im neuen Schuljahr unter das Thema „Wir sind Sonnenblumen auf Gottes Feld“ gestellt und mit ihrer Klassenlehrerin Frau Jung eine passende Geschichte dazu eingeübt. Die strahlenden Sonnenblumen waren so, passend zur Jahreszeit, im ersten Schulgottesdienst der Realschule nicht zu übersehen.

 

(Text: B. Schmidt, Bild: U. Jung)

Gruß aus der Schulseelsorge zum Schulstart

 

Liebe Schulgemeinde St. Michael,

zum neuen Schuljahr möchten wir, das Schulseelsorgeteam ebenfalls alle herzlich begrüßen. Wir sind immer noch in einer besonderen Zeit und laden Sie und euch daher weiter zum Gebet ein, dass wir alle gemeinsam heil und gesund durch diese Pandemie kommen werden:

 

Gott, nun hat die Schule für uns wieder begonnen. Es ist schön, in vertraute Gesichter zu blicken oder neue Leute kennenzulernen. - Auch mit Maske. –

Auch, wenn wir immer noch Angst haben vor einem Virus, das wir nicht kennen.

Zugleich sind wir uns darin nah und vertraut. Was unsere Gemeinschaft gefährdet, macht uns auch stark. Wir halten zusammen, wenn wir uns oft auch fremd sind. Wir achten aufeinander. Entscheiden, was wirklich wichtig ist. Wir öffnen Herzen, während andere noch hinter Türen warten müssen. Wir werden uns nah, auch ohne uns die Hände zu reichen. Wir können lachen und doch trauern um die Kranken und Sterbenden. Wir sind eins im Handeln und Sorgen und zum Wohl für uns alle. So ist im Schlimmen auch Dein Segen. Hab Du Dank dafür, Gott. Amen.

 

Unseren neuen Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen an St. Michael haben wir wie jedes Jahr jeweils ein Segensbild mit in ihre Klassenräume gegeben, damit sie immer gut behütet sind. Die Eltern haben ihre Kinder dieses Mal selbst im Gottesdienst zum Schulbeginn im Dom gesegnet. Wir laden alle herzlich ein, dies an jedem Morgen mit ihren Töchtern und Söhnen zu tun, um sie in dieser besonderen Zeit und auch sonst, gesegnet auf den Weg zur Schule zu schicken: „Gott hat dich lieb. Jesus ist dein Freund. Der Heilige Geist schenke dir Kraft und Mut. So segne dich der Vater, der Sohn und der Heilige Geist!“

In diesem Sinne allen einen guten Start in das neue Schuljahr und an St. Michael!

 

Bleiben Sie, bleibt alle gesund!

Das wünschen Ihnen und euch

Pastorin Annette Kohle, Gem.ref. Bettina Schmidt und Pastor Achim Hoppe

 

(Text: B. Schmidt, Gebet: A. Hoppe, Fotos: B. Schmidt)

Caritative und kreative Aktion an den drei Schulen

St. Michael in Corona-Zeiten

 

Youngcaritas bittet die Schulen St. Michael um Mithilfe

 

Viele Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenheimen sind in dieser Zeit besonders allein. Daher hatte Katharina Prünte, die bei youngcaritas tätig ist, eine gute Idee: Mit der Aktion „Digitale Brieftaube“ Schülerinnen und Schüler von St. Michael einzuladen, Bilder, Rätsel oder Texte zu malen und zu verfassen, um diese dann an das Altenheim St. Bruno in Schloss Neuhaus weiterzugeben. Viele schöne Bilder und Texte kamen aus den drei Michaelsschulen zusammen, die von der Schulseelsorge an die Seniorinnen und Senioren verschenkt wurden. Auch die Klasse 6a hat mir ihrer Kunstlehrerin Frau Stiegemann an diesem schönen Projekt teilgenommen. Hier einige Bilder der kreativen und fleißigen Schülerinnen. Ein herzliches Dankeschön an die Künstlerinnen und ihre Lehrerin!

(Text: B. Schmidt, Schulseelsorgerin)

Hallo Frau Schmidt,

das freut mich sehr, dass sich so viele Schülerinnen und Schüler mit ihren kreativen Ideen an dem Projekt beteiligen, um den Seniorinnen und Senioren eine Freude zu machen. Ich habe diese Woche auch noch einmal mit Frau Piotrowski, der Leiterin des Sozialen Dienstes im St. Bruno, gesprochen. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich sehr über die Briefe und Bilder und warten auch immer gespannt auf neue Werke. Auch im St. Bruno wurde mittlerweile eine Pinnwand eingerichtet, an der Kopien der Bilder und Briefe aufgehängt werden, damit alle Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung sich diese anschauen können.

 

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und die tolle, kreative Unterstützung des Projekts.

Viele Grüße

Katharina Prünte

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Impuls der Schulseelsorge in der Corona-Zeit

(für die Woche 7. bis 14.6.)

Liebe Schulgemeinde,

mit einem farbenfrohen Bild von Pauline aus der R5a

senden wir euch und Ihnen den mutmachenden Impuls

für diese Woche. Sie hat ein Bild zum Thema

„Vertrauen und Freundschaft“ gemalt.

Ein schöner Text, der gut dazu passt sagt:

 

Gute Freunde sind wie Sterne in der Nacht.

Auch wenn sie manchmal hinter den Wolken sind, weißt du, sie sind da:

Immer wieder, und wir können ihnen vertrauen!

Viele von euch und Ihnen vermissen sicher in dieser Zeit, dass wir einander nicht die Hand geben und uns in den Arm nehmen können. Aber es tut gut zu wissen, dass wir auch auf Abstand füreinander da sind. Vielleicht spüren wir gerade jetzt um so mehr, wie wichtig es ist, gute Freundinnen und Freunde zu haben, denen wir vertrauen und wie kostbar sie in unserem Leben sind.

So laden Pauline und ich alle ein, in dieser Zeit besonders herzlich und freundschaftlich miteinander verbunden zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass eine Zeit kommen wird, wo wir einander wieder näher kommen dürfen.

Allen Schülerinnen der 10. Klasse der Realschule sagen wir zu ihrem Abschluss: Herzlichen Glückwunsch und wünschen ihnen am Freitag eine schöne Feier im Dom, und allen Abiturientinnen sagen wir: Viel Glück beim mündlichen Abitur in dieser Woche!

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihre und eure Schulseelsorgerin Bettina Schmidt

 

Auch in dieser Zeit sind wir weiterhin gern für alle da: jeden Tag persönlich von 10 bis 12 Uhr in der Ansprech-Bar und ansonsten auch per E-Mail: bschmidt@michaelsschule.de und hoppe@michaelsschule.de

Impuls aus der Schulseelsorge zum Pfingstfest

 

Gebet um den heiligen Geist

In der Apostelgeschichte heißt es:

„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen,

der auf euch herabkommen wird.“

Guter Gott, lass uns erfahren, dass der Heilige Geist deine

Kraft ist, die uns stärkt auf unserem Weg.

Lass uns spüren, dass er mitten unter uns ist, in der guten

Gemeinschaft unserer Familien und Schule.

Lass uns erleben, dass Gottes Geist gerade da ist, wo

Menschen einander helfen und in Frieden leben.

Guter Gott, erfülle uns alle mit deiner Liebe und deinem guten Geist.

Amen.

 

In diesem Sinne grüßen wir alle herzlich und wünschen Ihnen und euch: Frohe Pfingsten!

 

Ihre und eure Schulseelsorger Bettina Schmidt und Achim Hoppe

 

Weiterhin sind wir bei Bedarf immer für Sie und euch da:

bschmidt@ michaelsschule.de oder hoppe@michaelsschule.de

 
 

Für die Schülerinnen und Schüler, die in dieser Zeit wieder zum Unterricht kommen, zum Beispiel die Abschlussschülerinnen der 10. Klassen, steht an jedem Tag jemand von uns von 10 bis 12 Uhr in der Ansprech-Bar zur Verfügung, falls Gesprächsbedarf besteht. Ansonsten sind wir gern auch weiterhin per E-Mail jederzeit erreichbar.

Elternabend für die neuen 5. Klassen: „Keine Angst vorm Schulwechsel“ wird verschoben

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird der für Dienstag, den 31. März geplante Elternabend der Schulseelsorge „Keine Angst vorm Schulwechsel“ verschoben.

Unter Vorbehalt wird er stattdessen am Donnerstag, den 14. Mai um 19.30 Uhr in unseren Schulen stattfinden. Dazu ist keine Anmeldung erforderlich. Alle interessierten Eltern sind willkommen.

Aktuelle Änderungen entnehmen Sie bitte ab jetzt der Homepage. Danke!

Lassen Sie uns gemeinsam beten:  

 

Glauben mitten im Alltag – eine lebendige Lesung mit Andrea Schwarz

Wie kann es gehen, in unserem Alltag den Glauben so zu leben, dass er uns berührt und lebendig macht, dass er ein authentischer Teil von uns wird? Darauf gab die bekannte christliche Autorin Andrea Schwarz am 5. März Antworten, die mitten aus ihren eigenen Erfahrungen und den Beobachtungen des täglichen Lebens entsprungen sind. Diesen lauschte eine gebannte Zuhörerschaft von gut 130 Personen, die der Einladung des Schulpastoralkreises und der Bonifatiusbuchhandlung in die Aula der Michaelsschulen gefolgt waren. Manche Menschen verbinden mit Gott nur die ganz großen und spektakulären Dinge, aber ihn nur darin zu finden, das wäre IHM zu wenig. ER will sich finden lassen in all´ den kleinen Dingen, die uns täglich umgeben und unseren Alltag ausmachen. Damit „lässt Gott uns grüßen“ und macht aus einer Alltags- eine echte Glaubenserfahrung. Die Lesung von Andrea Schwarz war eine Einladung, das Leben zu schätzen, mit all seinen Höhen und auch seinen Tiefen. Ohne diese weiß niemand, was Höhepunkte wirklich sind. Die Fastenzeit könnte dafür eine Übung sein, ein „Trainingslager für das Leben“, um in dieser Zeit bewusst zu lernen und erleben, was uns lebendig macht, damit Ostern wirklich als Fest der Auferstehung gefeiert werden kann. Andrea Schwarz ließ es sich auch nicht nehmen, eine konkrete Alltagverbindung zum Ort ihrer Lesung herzustellen und erzählte spannend von der Bombenevakuierung, die sie seinerzeit in Paderborn hautnah miterleben durfte, um diese Erfahrung dann wieder literarisch zu verarbeiten. Alle, die bei dieser authentischen Lesung dabei gewesen sind, haben an diesem Abend sicher Spuren ihres Glaubens entdeckt und Momente erfahren, in denen ein Stück Himmel aufgeblitzt ist. Denn die Geschichten von Andrea Schwarz, die lustigen und die mit einem ernsteren Hintergrund, haben die, die da waren berührt, nachdenklich gemacht und eingeladen, das Leben zu leben und es zu feiern! Danke, liebe Frau Schwarz dafür!

 

(Text: Schulseelsorgerin B. Schmidt, Bilder: B. Schmidt, T. Riesel)

 
Neunter Elternkurs
"KESS" erfolgreich beendet

Am 18. Februar ging der neunte Elternkurs "KESS - Abenteuer Pubertät" erfolgreich zu Ende. Dieser wurde erneut im Rahmen der Elternarbeit an unseren Schulen in guter Zusammenarbeit von Schulseelsorge und der Katholische Familienbildungsstätte Paderborn angeboten. Der für 12 Personen gedachte Kurs war mehr als gut besucht, denn 20 Eltern beider Schulen folgten der Einladung zu dieser mittlerweile fest an St. Michael verankerten Veranstaltung unter der fachkundigen Leitung von Diplom-Religions- und  Sozialpädagogin, so wie Kess-Trainerin Julia Fisching-Wirth. "Kess-erziehen" vermittelt Eltern praktische Anregungen für den Erziehungsalltag und eine Einstellung, die das Zusammenleben der Familie erleichtert.  „K“ steht für kooperativ und lösen von Konflikten. „E“ für ermutigend, das heißt, Jugendlichen zuzumuten, selbst die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. „S“ wie sozial hilft, ihr Bedürfnis nach Zuwendung und Mitbestimmung ernst zu nehmen und darauf zu achten, dass auch die Eltern mit ihren Wünschen respektiert werden. Das zweite „S“ steht für situationsorientiert und hilft, die Möglichkeiten und Ziele von Kindern und Eltern gemeinsam zu berücksichtigen. Begleitend dazu haben alle Teilnehmer/innen ein eigenes Kursbuch "Kess erziehen" erhalten, um das Gelernte zu vertiefen. Der Kess-Kurs wird regelmäßig im Rahmen der Elternabend von der Schulseelsorge an den Schulen St. Michael angeboten. "Wir sind durch eine kompetente Leiterin, so wie im guten Miteinander unter uns Eltern wirklich gestärkt worden und haben einiges dazu gelernt!", so die Aussage einer Teilnehmerin.

(Text und Bild: Schulseelsorgerin B. Schmidt, links im Bild: die Referentin J. Fisching-Wirth)

 

Autorenlesung mit Andrea Schwarz

in den Schulen St. Michael

 

Am Donnerstag, den 5. März kommt um 19 Uhr die bekannte Schriftstellerin Andrea Schwarz in die Schulen St. Michael. An diesem Abend hält sie eine Lesung zu dem Thema „Glauben – wenn mitten im Leben ein Stück Himmel aufblitzt.“ Dazu sagt die Autorin selbst: „Glaube – das scheint oft etwas zu sein, was nur am Sonntag vorkommt und vielleicht an großen Festtagen – und zuständig sind dann in der Regel die „Profis“, also Priester, Ordensschwester, hauptamtliche Mitarbeiter. Glaube aber will von uns allen im Alltag gelebt sein – und muss deshalb aus den großen Geldscheinen, den schönen Worten, den hohen Idealen in das Kleingeld des Alltags, die kleinen Handlungen, in Einstellungen und Haltungen „umgewechselt“ werden. Aber es gilt genauso andersherum: Mitten im Alltag, mitten im Leben gilt es die Spuren unseres Glaubens zu entdecken, die Momente, in denen ein Stück Himmel mitten auf der Erde aufblitzt. Dazu möchte dieser Abend mit Geschichten aus dem Leben einladen; Geschichten, die mal lustig sind, mal einen ernsteren Hintergrund haben – denen aber allen gleich ist, dass sie berühren wollen und nachdenklich machen – um mitten im Leben den Himmel zu entdecken!“

Andrea Schwarz ist pastorale Mitarbeiterin der Diözese Osnabrück und eine gefragte Referentin und Trainerin. Sie gehört zu den meist gelesenen christlichen Schriftstellerinnen unserer Zeit.

Karten für diese Veranstaltung gibt es ab jetzt in der Bonifatiusbuchhandlung, in den Schulbüros und an der Pforte der Schulen St. Michael in der Michaelsstraße 17-19.

Text: Bettina Schmidt

Sternsingeraktion in den Schulen St. Michael

25 Schülerinnen und Schüler aus allen 5. Klassen der Realschule und des Gymnasiums St. Michael brachten zum Schulbeginn als Heilige Drei Könige und Sternträger den Segen des neugeborenen Gottessohnes in die Klassen und Räume der beiden weiterführenden Schulen, und zum ersten Mal auch in die neue Grundschule St. Michael. Dort wurde der Auftritt der Sternsinger in einen kleinen Gottesdienst miteingebunden. "Frieden im Libanon und weltweit" lautet das Thema der diesjährigen Sternsingeraktion, die in den Michaelsschulen von den Schulseelsorgern Bettina Schmidt und Achim Hoppe in guter Zusammenarbeit mit dem Team der Übermittagsbetreuung des BdkJ unter Tim Hagedorn organisiert worden war.  In nur einer Schulstunde kamen durch den engagierten Einsatz der drei Sternsingergruppen von St. Michael, ihrem schönen Gesang  und der großzügigen Spendenbereitschaft der Gemeinschaft der nun mehr drei Michaelsschulen stolze 1347, 33 Euro zusammen, die noch am selben Tag dem Kindermissionswerk in Aachen überwiesen wurden. Die fröhliche Königsschar bedankt sich dafür mit ihrem Segenslied: "Wir bitten dich, segne nun dieses Haus und alle, die gehen ein und aus. Wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr: Kaspar, Melchior und Balthasar!"

 

(Text B. Schmidt/ Fotos: V. Renken/B.Schmidt)

 

Schulen St. Michael sammeln für die Schulmaterialkammer der Diakonie

In der dritten Adventswoche hat die Klasse 9c der Realschule St. Michael mit Unterstützung der 9a des Gymnasiums und der Schulseelsorge Schulmaterial-Spenden für bedürftige Kinder in Paderborn gesammelt. In der Eingangshalle der Schule wurde eine Woche lang kräftig gesammelt und die dort aufgestellten Kisten füllten sich immer wieder.  Insbesondere kamen durch den Einsatz der beiden Klassen Zeichenblöcke, Stifte, Etuis und Tornister für die Schulmaterialienkammer zusammen.  Die gesamten Materialien gehen nun an die Diakonie Paderborn-Höxter, die sich mit diesem Projekt für finanziell benachteiligte Kinder einsetzt. Das Motto der Woche war "Macht die Herzen weit für Gott und den Nächsten" im Andenken an den heiligen Pierre Fourier, den Ordensgründer der Augustiner Chorfrauen, auf den die Wurzeln der Schulen St. Michael und des Michaelsklosters zurückgehen und dessen Gedenktag, der 9.12. ist. Mit dieser Aktion wollten die engagierten Schülerinnen auch an diese bedeutende Person des Schullebens erinnern. Kurz vor den Weihnachtsferien kam Susanne Bornefeld, die Leiterin der Schulmaterialkammer dann gern nach St. Michael, um die Sachspenden entgegenzunehmen.  Schülerin Anna Röhm als Mitinitiatorin zog am Ende der Aktion das Fazit: „Unser Dank geht an alle, die uns unterstützt und mit ihren Spenden geholfen haben!“ Die nächste Spendenaktion der beiden 9. Klassen für die Schulmaterialkammer ist schon fest geplant: sie findet in der kommenden Fastenzeit statt.

 

(Text Anna Röhm und Schülerinnen der 9c, Foto: St. Michael)

 

„Im Advent, im Advent ist ein Licht erwacht“ -

Adventssingen der 5. Klassen im Treppenhaus

 

Eine fast schon alte Tradition fand auch in diesem Jahr wieder ihre lebendige Umsetzung: zu Beginn der ersten beiden Adventwochen kamen alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen beider Schulen im Treppenhaus zusammen. Gemeinsam begannen sie dort auch in ihrer Schule die schöne Zeit des Advents mit dem Singen von Liedern und dem Hören von besinnlichen Texten. In der ersten Woche stand das Adventssingen der „5er“ unter dem Thema „Lichtsein“ und in der zweiten hieß das frohe Zusammenkommen „Sternstunde“. Dazu begleiteten sie musikalisch die Lehrerinnen und Lehrer der Musikfachschaften von Realschule und Gymnasium: Frau Docherty, Frau und Herrn Jung. Ältere Schülerinnen und Schulseelsorgerin Bettina Schmidt lasen zwischen den Liedern Texte und Gebete vor. Diese schöne Erinnerung wird die Mädchen und Jungen der 5. Klassen noch lange begleiten.

 

(Text und Bilder: B. Schmidt)

 
 

St. Nikolaus und die ´Nacht der Lichter´

 

Unzählige kleine Kerzenlichter leuchteten, als sich am Nikolausabend die Klosterkirche St. Michael bis zum letzten Platz füllte. Sie wurden begrüßt mit dem Lied „Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht“, denn auf den Weg hatten sich viele Eltern, Großeltern, Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer gemacht, um eine vom Familiengottesdienstkreis liebevoll vorbereitete „Nacht der Lichter“ miteinander zu erleben. In die fast dunkle Kirche brachten die Familien in einer Kerzenprozession Lichter der Liebe, Freundschaft und des Helfens zum Altar. Auch eine wunderschöne Geschichte über das Leben des heiligen Bischofs Nikolaus mit warmen Bildern wurde von ihnen vorgelesen. Lichtworte in Lesung, Gebeten und Fürbitten wurden ebenfalls von Eltern und Kindern vorgetragen und erhellten Herzen und Gemüter. Ebenso wie die vielen adventlichen Lieder, die stimmungsvoll musikalisch von einer kleinen Musikgruppe des Vorbereitungskreises begleitet wurden. Höhepunkt der Lichterfeier war dann der Einzug von Bischof Nikolaus, der am Ende alle herzlich begrüßte, den Kindern ein kleines Geschenk überreichte und den Segen über die Familien sprach. Er erhielt als Dank einen wunderschönen Sologesang von Jonas aus der 7d. Am Ende wurde allen Gottesdienstbesucher noch als adventliche Gabe die Geschichte des Hl. Nikolaus mit auf den Weg gegeben. Den Eltern, Kindern und Jugendlichen des Familiengottesdienst- kreises, so wie Herrn Micheel für die Darstellung von Bischof Nikolaus sei herzlich gedankt.

(Text: Schulseelsorgerin Bettina Schmidt, Bilder: Eltern des Vorbereitungskreises)

 

Die Grundschule St. Michael feiert ihr erstes Martinsfest mit Laternenumzug unter Mitwirkung der Realschule St. Michael

 

Das erste Martinsfest der neuen Grundschule St. Michael begann mit dem Laternenbasteln, das die Schulseelsorge zusammen mit acht Patinnen und Paten aus den Klassen 9 und 10 der Realschule St. Michael organisiert hatte. Fast alle Kinder nahmen an dieser Aktion teil und trafen sich, einige auch mit ihren Eltern zu einem fröhlichen Bastelnachmittag am Montag, den 28.10. in der „Schatzinsel“ der Grundschule. Am Ende erleuchteten viele bunte selbst gebastelte Laternen die Räumlichkeiten. Diese kamen dann beim Martinsfest am 7. November zum Einsatz. In einem kleinen Wortgottesdienst in der Klosterkirche St. Michael führten einige Mädchen aus der Klasse 5a der Realschule das Spiel von der Mantelteilung auf, das sie gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Jung und der Schulseelsorgerin Frau Schmidt eingeübt hatten. Auch die Schulleiterin Frau Kolbe begrüßte die Schülerinnen und Schüler der Grundschule, ebenso wie ihre Familie zu dieser Premiere und führte alle unter Leitung des Polizisten Herrn Lohl nach dem Gottesdienst zunächst zum Haus der Dommusik. Dort wurden alle im Probesaal von einem neuen Martinslied überrascht, das von einigen Mädchen der Domkantorei dargeboten wurde. Anschließend ging es mit den leuchtenden Laternen durch die Innenstadt weiter zur Grundschule St. Michael. Voran ging die Martinsspielschar der Klasse R5a mit Vanessa Schröder als St. Martin.  An der alten Synagoge wurde noch einmal Halt gemacht, um noch ein weiteres Martinslied miteinander zu singen. Auf dem Schulhof wartete dann auf alle ein Buffet mit Martinsbrötchen, gebackenen Gänsen und einem Kinderpunsch, alles liebevoll vorbereitet von den Eltern der Schülerinnen und Schüler. Dort freute sich die ganze Grundschulgemeinde über das gelungene erste gemeinsame Martinsfest, und es dauerte noch eine Weile ehe es dann hieß: „Mein Licht ist es aus, ich geh´ nach Haus!“

(Text von Bettina Schmidt)

 

Ehrung der Flüchtlingshilfe

St. Michael

Am Freitag, den 8.11. hat die Stadt Paderborn den Integrationspreis 2019 verliehen. Auch die Schulen St. Michael wurden gemeinsam mit einigen anderen Initiativen für ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe geehrt. So überreichte Bürgermeister Michael Dreier gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Integrationsrates Recep Alpan dem Team von St. Michael für diese wichtige schulübergreifende Arbeit eine Urkunde der Stadt Paderborn. Diese wurde für die Schulen St. Michael von den Vertreterinnen des Flüchtlingsarbeitskreises: den Lehrerinnen Claria Stiegemann, Jutta Burdinski und Schulseelsorgerin Bettina Schmidt, sowie dem Schulleiter des Gymnasiums Claudius Hildmann entgegengenommen. Zur Zeit besteht die aktuelle Flüchtlingsarbeit in St. Michael noch aus einem kleinen Sprachkurs für Frauen aus Afghanistan und dem Irak, der weiterhin von den beiden pensionierten Lehrerinnen Rita Mecke und Marianne Beine-Funke geleitet wird und der praktischen Begleitung von einigen Familien (Wohnungs- und Arbeitssuche), sowie dem Begegnungscafé.

Das nächste findet am 9.12. um 15 Uhr in der Cafeteria statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

 

Der 9. Elternkurs „KESS – Abenteuer Pubertät“

startet im Januar 2020

 

Interessierte Eltern können sich ab jetzt anmelden!

Bereits zum neunten Mal wird dieses Angebot in Zusammenarbeit mit der Schulseelsorge, den Schulen St. Michael und der kath. Erwachsenen- und Familienbildungsstätte unter der bewährten Leitung von Kess-Trainerin Julia Fisching-Wirth durchgeführt. In den fünf Einheiten werden interessierte Eltern angeleitet, angestrengten Erziehungssituationen gelassener entgegen zu gehen. So steht KESS für K wie kooperativ – gemeinsam für ein gutes Familienklima sorgen / E wie ermutigend – die Selbstständigkeit der Jugendlichen fördern / S wie sozial – gegenseitige Bedürfnisse achten / S wie situationsorientiert – nicht stur „nach Lehrbuch“ erziehen. Eine Teilnehmerin zog z.B. nach dem letzten Kurs für sich das Fazit: „Ich habe eine andere Art gelernt, mit der Situation umzugehen und mich emotional herauszunehmen, wenn ein Konflikt droht.“  Die Teilnehmerzahl für den Kurs ist auf bis zu 17 Personen beschränkt.

 

Hier die Termine: 14.1./ 21.1./29.1./4.2. und 11.2. (viermal dienstags, einmal mittwochs), jeweils von 20 – 22.15 Uhr in den Schulen St. Michael und der aktuelle Flyer mit näheren Informationen. Anmeldungen gern ab jetzt bei Schulseelsorgerin Bettina Schmidt unter:  bschmidt@michaelsschule.de.

(Text und Foto: B. Schmidt)

 

Engelprojekte der 6. Klassen zum Fest des

Hl. Erzengels Michael

Der Erzengel Michael ist der Fürst des Lichts und der Besieger des Bösen. Davon erzählt uns die Offenbarung des Johannes im 12. Kapitel. Am 29. September feiert die Kirche mit den Erzengeln Raphael und Gabriel seinen Gedenktag. Seit 1694 ist er der Patron unserer Schulen. Deshalb hatte der Schulpastoralkreis überlegt, auch in diesem Schuljahr wieder ein gemeinsames Projekt beider Schulen für die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen zum Fest von St. Michael durchzuführen. Das "Engelprojekt" startete in der Realschule am Montag, den 23.9. und am Gymnasium am Dienstag, den 24.9. jeweils in der ersten bzw. in den ersten beiden Schulstunden. Ein Team von Projektleiterinnen und Projektleitern aus dem Kollegium und der Schulseelsorge bot viele verschiedene Projekte für die Kinder der 6. Klassen an, sich im Vorfeld durch eine schriftliche durchgeführte Wahl entscheiden konnten. Das Angebot war vielfältig und facettenreich: "Briefe an einen Engel", "Ein Schutzengel aus Holz“, „Engel getöpfert", "Engel federleicht", "Engel auf Kerzen", "Engel aus Gesangbuchblättern" und "Engel in Bewegung". Die Arbeit in allen Projektgruppen war sehr intensiv, produktiv und begeisterte die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Spuren ihres Schulpatrons St. Michael. Im gemeinsamen Festgottesdienst der Klassen 5 – 8 werden die Ergebnisse aus den „Engelprojekten“ noch einmal im Dom vorgestellt,

denn „Ein Engel für uns alle, das ist der heilige Michael. Er macht als Fürst des Lichtes das Leben warm und hell!“

Das haben die 180 „Sechser“ in dieser Woche im guten Miteinander erfahren.

(Text und Fotos: Bettina Schmidt, Schulseelsorgerin)

 

Die Klasse R7b hat einen schönen Gottesdienst im Dom zum Schuljahresanfang für alle Klassen der Unterstufe der Schulen St. Michael vorbereitet. Thema war: „Auf dem Weg in ein neues Schuljahr“. Mit diesem Gebet möchten die Schüler allen noch einmal ein gutes Schuljahr 2019/2020 wünschen:

Gebet für einen guten Schulanfang:

Guter Gott,

sende deinen Geist, damit er uns verbindet

und uns eint für ein gemeinsames Ziel.

Dass wir einander helfen,

wenn jemand nicht mehr weiterkommt,

im Unterricht oder in der Klassengemeinschaft.

Dass wir nicht untereinander konkurrieren,

sondern Seite an Seite jede und jedem beim

Weiterkommen in der Schule helfen.

Sende deinen guten Geist,

dass unsere Klassen zusammenrücken,

einander die Hände reichen

und böse Worte vermeiden.

Dass sich alle wohlfühlen,

und nicht nur die Lauten und Obercoolen.

Dass jede und jeder eine Stimme hat,

die gehört wird und niemand ausgeschlossen wird.

Sende deinen stärkenden Geist,

als Zeichen für unser gutes Miteinander

und unsere Gemeinschaft,

in der wir gemeinsam auf dem Weg sind

an den Schulen St. Michael. Amen.

(Text und Bild: B. Schmidt, Schulseelsorgerin)

 

„Gott macht die Kleinen groß“ – Familiengottesdienst zum Schulbeginn

 

Niemand hat mit ihm gerechnet, doch Gott erwählt im ersten Buch Samuel den kleinen Hirtenjungen David und lässt ihn und nicht einen seiner großen Brüder zum König für das Volk Israel salben. Dass Gott nicht auf die Größe schaut, sondern auf das Herz der Menschen ist eine schöne Botschaft gerade für die Kinder, die in den 5. Klassen neu an St. Michael beginnen. Auch wenn sie zunächst einmal in der Schule und auf dem Schulhof die Kleinsten sind, sind sie für Gott bereits die Größten. Diese frohe Nachricht wollte der vorbereitende Elternkreis der neuen 5er gemeinsam mit Schulseelsorgerin Bettina Schmidt im Familiengottesdienst am ersten Schulsonntag in der Aula den kleinsten Michaelsschülerinnen und -schülern übermitteln. Denn auch im Segnungsgottesdienst am ersten Schultag im Dom, war die biblische Geschichte von der Salbung des kleinen David bereits Thema. An diesen roten Faden konnten die vielen Familien, die sich am 1. September in der gut besuchten Aula einfanden, anknüpfen. Der engagierte Vorbereitungskreis hatte bereits am Samstag alles liebevoll in der Schule vorbereitet: die Davidgeschichte wurde als schönes Bild auf der Bühne dargestellt, und am Sonntag brachten Eltern und Kinder in einer Prozession sechs Kronen nach vorn, die dort hineingestellt wurden.  Für jede Klasse jeweils eine, mit dem Namen der Kinder versehen, von dem Vater einer 5.Klässlerin selbst angefertigt und vom Vorbereitungskreis „kostbar“ in gold angemalt. Diese werden nun als Segenszeichen in den sechs Klassenräumen stehen. Pfarrer Peter Scheiwe in Vertretung für Pastor Achim Hoppe, Eltern, Kinder, Schulseelsorgerin, Lehrerinnen, Lehrer und Sr. Gabriela sorgten durch Gestaltung und Mitgestaltung für einen lebendigen Gottesdienst, der dank der Mithilfe von VeSch und anderen helfenden Händen noch in der Cafeteria einen fröhlichen Ausklang fand. So wurden die Kleinen von St. Michael gleich am Anfang wirklich groß und kamen mit ihren Familien in der Schulgemeinde richtig an. 

 

(Text: Schulseelsorgerin Bettina Schmidt, Bilder: Eltern der Vorbereitungsgruppe)

 
 

Flüchtlingsarbeitskreis freut sich mit Familie Alfdele

Kurz vor den Sommerferien hatte der Flüchtlingsarbeitskreis der Schulen St. Michael einen Grund zum Feiern. Im Begegnungscafé konnte er wieder die mittlerweile vertrauten und seit dem Jahr 2015 betreuten Familien aus dem Irak und zwei junge Männer aus Afghanistan begrüßen. Die Geflüchteten erzählten von der gut verlaufenden Integration hier in Paderborn, von erfolgreich abgeschlossenen Sprachkursen, Schulabschlüssen und begonnenen Ausbildungen und Praktika. Die drei irakischen Kinder, die die Realschule und das Gymnasium St. Michael besuchen sind sehr glücklich dort und kommen nun in das 7 und 8. Schuljahr. Im Sprachprojekt St. Michael werden weiterhin afghanische junge Frauen betreut. Anlass zu großer Freude aber war der Besuch von Bauunternehmer Norbert Kleinschlömer, der im April Herrn Osama Alfdele als Hilfsarbeiter auf der Baustelle im Garten von St. Michael, wo die neue Grundschule und eine Turnhalle entsteht, eingestellt hat. Zum 1. August wird Herr Kleinschlömer nun gern dem Wunsch von Herrn Alfdele, der im Irak als Mathematiklehrer gearbeitet hat, entsprechen und ihm eine Ausbildung zum Maschinenführer am Bau ermöglichen. Familie Alfdele ist darüber sehr froh, und alle freuen sich mit ihnen und sagen Herrn Kleinschlömer: Herzlichen Dank für diese gute Integrationsmöglichkeit- und Hilfe!

(Text: Schulseelsorgerin Bettina Schmidt, Bilder: Sr. Gabriele, F. Bernal)

Populismus in Schule und Gesellschaft –

Gefahr oder Belebung für die Demokratie?

 

In der gut besuchten Cafeteria unserer Schulen lauschten am Dienstag, den 28.5. zahlreiche Schülerinnen, Schüler und viele erwachsene Interessierte dem spannenden und aufschlussreichen Vortrag von Herrn Dr. Andreas Fisch, dem Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsethik im Sozialinstitut Kommende in Dortmund, der sich auch als Migrationsexperte auszeichnet. Kurz nach der Europawahl und dem 70. Geburtstag unseres Grundgesetzes war dieser Vortrag aktuell und zeitnah. Nach der Begrüßung des Referenten durch Frau M. Klösener-Voß von der Fachschaft Politik und Frau B. Schmidt von der Schulseelsorge, klärte Dr. Fisch seine Zuhörerschaft über kritische Fragen auf:

Was sind eigentliche rechtspopulistische Kommunikationsstrategien? Zum Beispiel Behauptungen aufzustellen ohne konkrete Fakten beizubringen. Um Streitgespräche richtig einzuschätzen, sei es gut sich zu vergewissern, welche Fakten hinter Behauptungen tatsächlich stehen. Stark verkürzte Sachverhalte und zum Teil sogar Falschinformationen seien bei den Populisten keine Seltenheit.

Anschaulich machte Dr. Fisch dies anhand statistischer Informationen zur Kriminalität ausländischer Menschen. Er entlarvte die populistische Tendenz, oftmals Flüchtlinge und Ausländer für kriminelle Handlungen verantwortlich zu machen, ohne wirkliche Auffälligkeiten zu kennen. Dabei erweisen sich die Pauschalaussagen zur „Ausländerkriminalität“ eher als Verschleierung von Problemen, denn als Tabubrecher. Im 2. Teil des Abends ging es ihm vor allem darum, Lösungsansätze vorzustellen, die sich um die entscheidenden Fragen drehen: Was brauchen wir eigentlich wirklich in Politik und Gesellschaft? Und: Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben?

Wichtig sei, Hoffnungsperspektiven aufzuzeigen, etwa Schulen, die Vielfalt leben und gegenseitigen Respekt einüben und kein Pessimismus als Mittel zum Zweck. „Von den politischen Parteien erwarte ich, dass sie nicht Konzepte anderer Parteien schlecht reden, sondern dass sie bessere Lösungsvorschläge ausarbeiten!“

Dabei sei es gut, über vieles kontrovers zu diskutieren, um sich demokratisch zu positionieren. Auch in der Schule ginge es darum, im Schüler/innen-Lehrer/innenaustausch ehrlich über Interessen und Überzeugungen zu sprechen und gemeinsam Orientierung zu suchen. Dabei käme Lehrkräften oft die Rolle zu, die Überwältigung durch populistische Parolen zuerst zu versachlichen, um ernsthaft über ein Thema diskutieren zu können. Dr. Fisch warnte davor, die Kontroverse im Unterricht immer an den unproduktiven Extrempositionen aufzuhängen und empfahl stattdessen eher Kontroversen mit umsetzbaren Positionen für eine Debatte auszuwählen. In der anschließenden Diskussion konnte Dr. Fisch noch viele Fragen anschaulich beantworten, so dass Herr Hildmann als Schulleiter sich bei ihm und dem interessierten Publikum am Ende herzlich bedanken konnte. Der Dank galt auch den Schüler/innen Annika, Paula, Philipp und Florian aus der Politik- und Technik-AG für ihre engagierte Mithilfe.

 

(Text und Foto: B. Schmidt)

 

Domwallfahrt am 27. Juni „Zu den Quellen“

 

Zum 9. Mal fand kurz vor den Sommerferien die Domwallfahrt aller 6. Klassen der bischöflichen Schulen unseres Erzbistums statt. Die sechs Klassen des Gymnasiums und der Realschule St. Michael haben sich mit einer, eigens von der Schulseelsorge entworfenen Wallfahrtsstaffel inhaltlich in mehreren Religionsstunden gut auf diesen Tag vorbereitet.

Es waren ungefähr 1500 Schülerinnen und Schüler, die sich am Mittwoch, den 27. Juni am Heinz-Nixdorf-Forum getroffen haben. Ein Bus nach dem anderen fuhr auf den Parkplatz und eine bunte immer größer werdende Menschengruppe fand sich ein. Im schönsten Sonnenschein verteilten sich die unterschiedlichen Gruppen ohne Probleme auf dem großen Platz des Forums. Schnell zu erkennen waren sie an den Fahnen, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulabteilung des Generalvikariates an alle Schulen verteilt wurden.

Nach der Begrüßung durch Dompropst Joachim Göbel begann die Wallfahrt, die am Padersee und dann entlang der Pader direkt auf den Domplatz führte. Fröhlich machten sich die jungen Pilgerinnen und Pilger auf den Weg.

 

Vor dem Dom erwartete Erzbischof Hans Josef Becker die Mädchen und Jungen der 6. Klassen seiner Schulen gemeinsam mit den Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern des Bistums. Nachdem die einzelnen Schulen durch Dompropst Göbel jeweils mit erhobenen Fahnen vorgestellt wurden, begrüßte der Erzbischof persönlich die große lebendige Pilgergruppe. Sein Gebet stellte die Wallfahrt und den kurzen Weg zum Dom noch einmal besonders unter Gottes Segen.

 

Anschließend ging es durch das Paradiesportal in die Bischofskirche hinein. Überall dort fanden die Mädchen und Jungen mit ihren Lehrerinnen und Lehrer durch die gute Hilfe von Ordnerinnen und Ordnern ihre vorgesehen Plätze, um dem nun folgenden Wortgottesdienst gut mitfeiern zu können. So viel junge Menschen, so viel Zukunft von Kirche auf einmal!

In den Gottesdienst brachten die jungen Pilgerinnen und Pilger sich auch selbst aktiv mit ein: durch ihren Gesang und ihre Fürbitten; durch ihre vorher ausgefüllten Wallfahrtskarten, auf die sie ihre eigenen Kraftquellen geschrieben hatten und die die Stufen des Altarraumes schmückten; durch das aus der Pader mitgebrachte Wasser, das vom Bischof geweiht und mit dem die ganze große Schulgemeinde danach gesegnet wurde. Gern beantwortete der Erzbischof anschließend auch die Fragen der jungen Pilgerinnen und Pilger, die sie zuvor schriftlich an ihn gestellt hatten: „Wie sind sie eigentlich Bischof geworden?“ – „Was macht ihnen am meisten Freude in diesem Beruf?“ oder „Was machen Sie so in Ihrer Freizeit?“

Auch wenn viele, „ihren“ Erzbischof nur von Weiten sehen konnten, kam er doch durch seine spontanen Antworten allen etwas näher. Ein schönes Bild war auch das Entzünden der einzelnen Schulkerzen an der Osterkerze.  So waren auf dem und am Altar noch einmal in den Lichtern der Kerzen und in den Kerzenträger/innen alle Schulen gemeinsam sichtbar und vereint. Die beiden Kerzen für die Schulen St. Michael hat der Leiter unserer Übermittagbetreuung Herr Hagedorn dort engagiert mit einigen Kinder von Realschule und Gymnasium gestaltet. Danke!

 

Auf dem sonnigen Rückweg wieder hin zum Heinz-Nixdorf-Forum erwartete das Team des BdKJ und der Schulabteilung die jungen Pilger/innen mit tollen Attraktionen.

Auf der großen Rasenfläche waren viele Spielgeräte und Spielmöglichkeiten für die große Wallfahrtsgruppe aufgebaut, die sich dort schnell und begeistert verteilte.  Vom Klettern auf der Jakobsleiter, über Menschenkicker, Hüpfburg, Labyrinth, Stelzenlaufen und Stockbrotbacken war alles dabei, was das junge Pilgerherz sich wünschen konnte. Wer keine Lust hatte, draußen zu spielen, konnte auch drinnen das Computermuseum besichtigen.

Mehr als 1500 frohe Gesichter im Sonnenschein, lachende Kinder in einer solch großen Gemeinschaft und zufriedene Lehrerinnen und Lehrer lassen diese Wallfahrt als ein besonderes Glaubenserlebnis im Gedächtnis zurückbleiben.

Danke an die Schulabteilung unseres Erzbistums für die tolle und gute Vorbereitung!

 

(Text und Bilder: Schulseelsorgerin Bettina Schmidt)

 

Elternabend: "Keine Angst vorm Schulwechsel"

 

Schon zum sechsten Mal wurde diese Einladung an die Eltern der neuen 5. Klassen der Schulen St. Michael ausgesprochen. Gemeinsam mit dem Erprobungsstufenkoordinator der Realschule Matthias Bergmann, der sich bei dieser Veranstaltung Jahr für Jahr mit Ruth Pelizäus-Hermes vom Gymnasium abwechselt, wollte Schulseelsorgerin Bettina Schmidt an diesem Abend die neuen Eltern viele Unsicherheiten nehmen, die sich mit dem Schritt in eine neue Schule ergeben.

 

Und so nahmen gut und gerne 50 Mütter und Väter am Dienstagabend vor den Osterferien in großer Runde zum ersten Elternabend an der neuen Schule ihres Kindes Platz! Die Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt, denn ein jedes von ihnen ist „Gottes Schatz“. Mit dieser Begrüßung wurden die Eltern eingeladen, am Anfang sich und ihre Kinder vorzustellen: „Mein Sohn heißt Jan. Er wird ab dem Sommer die Realschule St. Michael besuchen und kann es kaum erwarten!“ – „Pia ist der Name unserer Tochter, die schon ganz aufgeregt ist, weil sie im neuen Schuljahr mit ihrer Freundin zum Michaelsgymnasium wechseln wird.“  

 

Zum ersten Mal dabei war auch der neue Leiter der Übermittagsbetreuung Tim Hagedorn, der sich und das Konzept dieses wichtigen Angebotes des BdKJ ausführlich darstellte und gleich viele Fragen dazu vor Ort beantworten konnte.  

So wurden aus diesen unterschiedlichen Blickwinkeln die Arbeit und das Bemühen um jedes einzelne Kind an St. Michael „hautnah“ vorgestellt.  Ebenso gab es einige Anregungen und Tipps, den Schulanfang in Ruhe und Gelassenheit anzugehen.  Vor allem ging es darum, den neuen Eltern Mut zu machen, dem Beginn ihrer Kinder auf der weiterführenden Schule vertrauensvoll entgegenzusehen.

Denn das Fundament von St. Michael, das die selige Alix le Clerc und der Heilige Pierre Fourier einst mit Grundsätzen wie "Bedenkt, alle Kinder sind verschieden",  "Mache dein Herz weit für Gott und den Nächsten"  und „Fais le grandir – Lass es wachsen“ gelegt haben, wird dabei helfen und  durch das Schulleben tragen. Jede Familie freute sich dazu über eine Spruchkarte, die sie geschenkt bekam.

 

Das gemeinsame Fazit des Abends "Wir freuen uns auf Ihre Kinder und Sie!" ist eine Einladung an die neuen Familien von St. Michael, sich in der Schulgemeinde willkommen und aufgehoben zu fühlen. Ein Satz aus dem gemeinsamen Schlussgebet der Eltern fasst noch einmal den Leitfaden dieses Abends zusammen:

 

Herr, segne unsere Kinder.

Schenke ihnen Selbstständigkeit,

dass sie ihr Leben zu meistern lernen.

Schön, dass sich gleich ca. 20 Eltern gefunden haben, die Familienmesse am Sonntag, den 1.9. um 10 Uhr in der Aula der Schulen mit Frau Schmidt gemeinsam vorzubereiten. So kann der Beginn in den Schulen

St. Michael gleich engagiert starten!

(Text B. Schmidt, Fotos T. Hagedorn, B. Schmidt)

Die 5. Klassen auf den Spuren der Gottesmutter

 

Der Mai ist traditionell in der katholischen Kirche auch der Monat, in dem wir an die Gottesmutter Maria denken. Viele Wallfahrten und Andachten finden statt, weil die Menschen ihre Anliegen in dieser Zeit besonders zu Maria bringen möchten, um ihrer Fürsprache zu erbitten.

In der R5a haben die Schülerinnen gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Gabriele Jöring und der Schulseelsorgerin Frau Bettina Schmidt einen schönen Mariengottesdienst vorbereitet, den alle 5. und 6. Klassen in der Klosterkirche gemeinsam gefeiert haben.

Wer ist Maria eigentlich? Welche Spuren hat sie in der Bibel hinterlassen? Welche Lieder und Gebete singen und sprechen wir ihr zu Ehren? Die schönen Marienbilder der Künstlerin Christel Holl, die im Gottesdienst zu den biblischen Textstellen gezeigt wurden, endeten mit dem Bild der Schutzmantelmadonna, die in ihrer Liebe alle Menschen umfängt. So sangen die Schülerinnen und Schüler dazu gemeinsam das alte Kirchenlied „Maria, breit den Mantel aus“ und dachten einen Moment darüber nach, wen sie selbst der Fürsprache der Gottesmutter besonders anvertrauen möchten.

Am Ende des Schulgottesdienstes betete die kleine Gemeinde der 5. und 6. Klässer/innen mit Blick auf die schöne Marienfigur in der Klosterkirche das alte und immer noch aktuelle Gebet:

Gegrüßet seist du, Maria. Voll der Gnade. Der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesu. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

(Bild und Text: B. Schmidt, Schulseelsorgerin)

Tolles Spendenergebnis der Klassen 5 und 6 beider Schulen:

631.34 Euro für Misereor  

 

Diese kamen durch die Teilnahme unserer jüngsten Klassen an der Spendenkästchen-Aktion von Misereor zusammen und wurden dem kirchlichen Hilfswerk für Fernando Renderos und seine Arbeit überwiesen. Der junge Mann ist Mitarbeiter in der Jugendgruppe „El Sauce“ in El Salvador, in der Kinder und Jugendliche vor Bandenkriminalität geschützt werden. Täglich werden dort Workshops, sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten angeboten.  Gemeinsam mit der Abteilung für Weltmission und Entwicklung des Erzbistums Paderborn hat Fernando Renderos in der Fastenzeit die Schulen St. Michael besucht und von seiner wichtigen Arbeit im Schwerpunktland der diesjährigen Misereor-Fastenaktion berichtet. Wir freuen uns sehr, ihn mit unserer Spende bei seiner wichtigen Arbeit unterstützen zu können.

Herzlichen Dank allen

Spenderinnen und Spendern!

 

Die Klasse R8b gestaltet eigene Hungertücher

Der Klimawandel beschäftigt uns alle sehr. Schülerinnen und Schüler demonstrieren in diesen Tagen für den Klimaschutz. Auch die Schüler der Klasse 8b haben sich im Unterricht damit auseinandergesetzt und das neue Misereor-Hungertuch „Mensch, wo bist du?“ aktuell diskutiert: Was heißt diese Botschaft für uns, und wo sind wir, wenn es darum geht, die Schöpfung zu erhalten? So entstanden in intensiven Gruppenarbeiten eigene „Hungertücher“ bzw. Bildcollagen zu diesem Thema, die die Schüler lebendig und authentisch darstellten und präsentierten. Anschließend wurden sie in der Eingangshalle der Schule neben dem Misereor-Hungertuch ausgestellt. Gemeinsam kam die 8b zu dem Ergebnis: „Rettet unsere Erde - es ist noch nicht zu spät, aber viel Zeit haben wir nicht mehr!“                       

                                                                                                                                         (Text B. Schmidt, Fotos Ph. Doffiné)

Familiengottesdienst in der Fastenzeit

„Mensch, wo bist du?“

Am 24.3., dem 3. Fastensonntag feierten interessierte Familien aus der Realschule und dem Gymnasium St. Michael in der Klosterkirche gemeinsam mit den beiden Schulseelsorgern Bettina Schmidt und Achim Hoppe einen schönen Familiengottesdienst. Dieser wurde engagiert zum neuen Misereor-Hungertuch „Mensch, wo bist du?“ vom Familiengottesdienstkreis beider Schulen vorbereitet. Aus mehr als zehn Familien beteiligten sich Kinder und Eltern aktiv am Gottesdienst, trugen Gebete, Lesung und Texte vor und erklärten der Gottesdienstgemeinde lebendig das aktuelle Hungertuch. Auch kamen Kinderstimmen aus El Salvador, dem aktuellen Schwerpunktland der diesjährigen Misereor-Fastenaktion zu Wort. Die musikalische Begleitung, unter der Leitung von Frau Deinhard-Messerschmid, erfolgte ebenfalls durch Kinder des Familiengottesdienstkreises,  von denen einige auch gern den Dienst als Messdienerin oder Messdiener übernahmen.

Allen Familien, die mitgefeiert und die engagiert mit vorbereitet haben, ein herzliches Dankeschön und ´Vergelt´s Gott´!

(Text: Bettina Schmidt, Fotos Bettina Schmidt und Eltern)

„Mensch, wo bist du?“ -

Das neue Misereor-Hungertuch in St. Michael

 

Am Aschermittwoch wurde, pünktlich zu Beginn der Fastenzeit, das neue Misereor-Hungertuch 2019/2020 im Domgottesdienst der Schulgemeinde eingeführt. „Mensch, wo bist du?“ lautet der Titel, den der Künstler und Bildhauer Uwe Appold diesem besonderen Bild gegeben hat.

Dazu hatte sich die Klasse 9a gemeinsam mit ihrem Religionslehrer Thomas Gindner und Schulseelsorgerin Bettina Schmidt Gedanken gemacht, sich mit dem Material dazu intensiv auseinandergesetzt und mit selbst geschriebenen Texten, Gebeten und Fürbitten den Domgottesdienst gestaltet. Bei dem diesjährigen Hungertuch des kirchlichen Hilfswerkes Misereor geht es um Schöpfung, Klimawandel und um das „Eine Haus“ der Erde, das noch nicht fertig ist. Biblisch gesehen geht es um den Menschen, der das Paradies nach dem Sündenfall verlassen muss und von Gott gefragt wird: Wo bist du? Das Hungertuch lädt uns alle ein, über unseren persönlichen Umgang mit der Schöpfung nachzudenken und in der Fastenzeit miteinander ins Gespräch zu kommen, wie wir gemeinsam handeln, sie bewahren und hüten können. Wir alle sind gefragt: „Mensch, wo bist du?“, denn jede und jeder ist verantwortlich etwas gegen den Klimawandel zu tun. Dabei können viele kleine Schritte, Aktionen und Projekte Großes bewirken. „Mach was draus, sei Zukunft“ ist das Leitwort der diesjährigen Misereor-Fastenaktion, die besonders auf das zentralamerikanische Land El Salvador hinweist, das häufig von Erdbeben bedroht ist.

Begleitet und mitgestaltet wurde der Domgottesdienst von der Musikgruppe der Realschule und der fleißigen Technik-AG.

 

Am Sonntag, den 24.3. ist die Schulgemeinde St. Michael, sind Familien, Eltern, Schülerinnen und Schüler um 11 Uhr zu einem Familiengottesdienst in die Klosterkirche eingeladen, um gemeinsam weiter dieses besondere Bild anzuschauen und in die Fastenzeit zu gehen. (Text und Bild B. Schmidt)

 
 

Der 8. Elternkurs „KESS – Abenteuer Pubertät“ erfolgreich beendet

Gut gelaunte Eltern gaben eine sehr positive Rückmeldung am letzten Abend des fünften und letzten Treffens im KESS-Kurs „Abenteuer Pubertät“. Bereits zum achten Mal wurde dieses Angebot in Zusammenarbeit mit der Schulseelsorge, den Schulen St. Michael und der kath. Erwachsenen- und Familienbildungsstätte unter der bewährten Leitung von Kess-Trainerin Julia Fisching-Wirth durchgeführt. Eine Teilnehmergruppe von 17 Eltern beider Schulen hat sich dafür mit der Religions- und Sozialpädagogin  jeweils am Mittwochabend von 20 bis 22.15 Uhr in St. Michael getroffen, um darüber ins Gespräch zu kommen, wie man zu Hause, in Familie und Erziehung miteinander umgeht, wenn es nicht nur für die Eltern, sondern auch für die heranwachsenden Kinder schwierig wird. In den fünf Einheiten: 1. Veränderungen wahrnehmen und soziale Grundbedürfnisse achten / 2. Achtsamkeit entwickeln und Position beziehen / 3. Den Jugendlichen das Leben zutrauen und Halt geben / 4. Das positive Lebensgefühl stärken und Konflikte entschärfen / 5. Kompetenzen sehen und das Leben gestalten wurden Mütter und Väter angeleitet, angestrengten Erziehungssituationen gelassener entgegen zu gehen. Und so zog eine Teilnehmerin für sich das Fazit: „Ich habe eine andere Art gelernt, mit der Situation umzugehen und mich emotional herauszunehmen, wenn ein Konflikt droht. Zum Beispiel den Kindern, wenn sie nach Hause kommen und überhaupt nicht reden möchten, mehr Rücksicht entgegen zu bringen und ihnen mit größerem Verständnis zu begegnen. Diese Haltung erleichtert manches.“  Unter der humorvollen Leitung von Frau Fisching-Wirth wurde auch über Schwieriges gelacht oder (siehe Bild, in der Mitte: J. Fisching-Wirth) in einer Übung pragmatisch angegangen, so dass die Teilnehmergruppe nun das „Abenteuer Pubertät“ gestärkt auf sich nehmen kann. Der nächste KESS-Kurs startet im Januar 2020. Nähere Informationen auch gern bei Schulseelsorgerin Bettina Schmidt.

(Text und Foto: B. Schmidt)

 

Schulpastoralkreis lädt neue Kolleginnen und Kollegen ein

Eine schöne Idee, die im Schulpastoralkreis St. Michael entstanden ist, wurde am Montag, den 21. Januar zum zweiten Mal in die Tat umgesetzt. So wurden einmal alle neuen Lehrerinnen, Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Realschule und des Gymnasiums zu einem Gesprächsabend eingeladen, bei dem in gemütlicher Atmosphäre die Anliegen der Schulseelsorge und die geistigen Wurzeln der Schulen St. Michael vorgestellt wurden. Gern nahmen die neuen Kolleginnen und Kollegen diese Einladung an, die die beiden Schulseelsorger Achim Hoppe und Bettina Schmidt im Namen des gesamten Pastoralkreises ausgesprochen hatten. Nach einer lebendigen Vorstellrunde wurden die „Neuen“ facettenreich über das Leben der beiden Ordens- und Schulgründer Pierre Fourier und Alix le Clerc und deren schon damals innovatives pädagogisches Konzept informiert, frei nach dem Leitsatz der seligen Alix: „Fais le grandir – Lass es wachsen!“ Dem folgte eine Einführung in die praktische Schulpastoral und ihre vielen Veranstaltungen im Jahresverlauf an den Schulen St. Michael. Nach einem kleinen Imbiss kamen die neuen Kolleginnen und Kollegen noch einige Zeit mit dem Schulpastoralkreis ins Gespräch, und spontan erklärten sich erfreulicherweise  drei von ihnen zur Mitarbeit in diesem wichtigen Gremium bereit, das mit ihnen nun aus mehr als 15 Personen beider Schulen besteht.

Foto: Sr. Gabriela, Text: B. Schmidt

Sternsingeraktion in den Schulen St. Michael

35 Schülerinnen und Schüler aus allen 5. Klassen der Realschule und des Gymnasiums St. Michael brachten am 9. Januar als Heilige Drei Könige und Sternträger den Segen des neugeborenen Gottessohnes in die Klassen und Räume der beiden Schulen. "Wir gehören zusammen, in Peru und weltweit" lautet das Thema der diesjährigen Sternsingeraktion, die in den Michaelsschulen von den Schulseelsorgern Bettina Schmidt und Achim Hoppe organisiert worden war.  In nur einer Schulstunde kamen durch den engagierten Einsatz der vier Sternsingergruppen von St. Michael, ihrem schönen Gesang  und der großzügigen Spendenbereitschaft der Schul- und Klostergemeinschaft stolze 1331, 68 Euro zusammen, die dem Bund der deutschen katholischen Jugend als Träger des Projektes überwiesen werden konnten. Die Sternsingeraktion der Schulgemeinde St. Michael endete wie auch in den letzten Jahren in der Eingangshalle der Augustiner Chorfrauen, wo auf die ganze Gruppe neben den Ordensschwestern noch ein kleines Dankeschön für ihren Einsatz wartete. Die Königsschar bedankte sich dafür mit ihrem Segenslied: "Wir bitten dich, segne nun dieses Haus und alle, die gehen ein und aus. Wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr: Kaspar, Melchior und Balthasar!"

 

(Text und Foto: B. Schmidt und A. Hoppe)

Ein herzlicher Gruß aus der Glücks-AG, die die R7b kurz vor den Weihnachtsferien gemeinsam mit Klassenlehrerin Karin Heese und Schulseelsorgerin Bettina Schmidt durchgeführt hat.

 

Ein ganzes Jahr voller Glück

 

Wir wünschen euch ein Jahr, in dem sich Freud und Leid die Waage halten.

 

Wir wünschen Euch 12 Monate, in denen ihr Freunde findet, die geben, ohne zu fordern.

 

Wir wünschen euch 365 Tage, in denen ihr Kraft findet, von Neuem zu beginnen.

 

Wir wünschen euch 8.760 Stunden, in denen ihr zuversichtlich seid, dass einer mit euch geht.

 

Wir wünschen euch 525.600 Minuten, in denen ihr Ruhe findet zum Nachdenken und Träumen.

 

Wir wünschen euch 31.536.000 Sekunden, in denen ihr das kleine Glück entdeckt und es an andere Menschen weitergebt.

 

So wünschen wir euch allen:

 

Viel Glück im neuen Jahr 2019!!

 

„Licht sein“ –

Die Nacht der Lichter am 14.12. in der Klosterkirche

Auch dieses Mal war die Klosterkirche bis auf den letzten Platz gefüllt, als am Freitagabend vor dem 3. Advent die fünfte "Nacht der Lichter" von den Familien unserer Schulgemeinde miteinander gefeiert wurde. Ein sehr engagierter Familiengottesdienstkreis aus beiden Schulen hat auch in diesem Jahr zusammen mit Schulseelsorgerin Bettina Schmidt einen adventlichen und besinnlichen Meditationsgottesdienst zum Thema "Licht sein" vorbereitet. Schon um 17 Uhr fanden sich Eltern und Kinder zur gemeinsamen Vorbereitung ein, um alles liebevoll vorzubereiten. Nach und nach füllte sich dann die Klosterkirche mit noch mehr Familien, Lehrerinnen, Lehrern und Gästen. Die Lichternacht begann dieses Mal ganz im Dunkeln mit der Geschichte „Licht sein“, gelesen und gespielt von Eltern und Kindern des Vorbereitungskreises. Danach wurde das Kerzenlicht an alle weitergegeben, nach und nach erhellte sich die Kirche im Lichterschein. Bei den Lesungstexten wurden die nächsten und bei den Fürbitten die letzten Lichter entzündet. Eine kleine Musikgruppe mit Kindern des Familiengottesdienstkreises begleitete den Gottesdienst mit ihren Instrumenten. Viele adventliche Lieder wurden gemeinsam gesungen, einige Mädchen und Jungen von Domchor und Mädchenkantorei erfreuten die Gemeinde mit ihrem Gesang.  Entlassen wurden jede und jeder mit dem Segen von Pastor Achim Hoppe und mit einem Sternenlicht als Geschenk. Darauf geschrieben der Satz: „Ich schenke dir ein Licht. Es leuchtet nur für dich. Es zeigt dir, dass ich dich mag, heut´ und an jedem Tag.“

 

(Text B. Schmidt, Fotos A. Hoppe und Familiengottesdienstkreis)
 

 

80 Jahre Pogromnacht: Gedenkfeier am 9.11. in St. Michael

„Man müsste einer späteren Generation Bericht geben …“ (Jenny Aloni)

Am 9. November diesen Jahres jährte sich zum 80. Mal die Pogromnacht von 1938, in der die Nationalsoziallisten Synagogen und jüdische Geschäfte in Brand steckten, Juden in ganz Deutschland verhafteten, misshandelten und ermordeten. Damit begann der Holocaust, dem bist 1945 sechs Millionen Menschen jüdischen Glaubens zum Opfer fielen.

Dieses schrecklichen Ereignisses gedachten auch die Schulen St. Michael am Freitag, den 9.11. mit einer kurzen, aber eindrucksvollen Feier in der großen Pause auf dem Schulhof am Gedenkstein von Jenny Aloni, geb. Rosenbaum. Sie war selbst Jüdin und von 1924-1935 Schülerin im „Michaelskloster“. In der Feier, die von den Schülervertretungen beider Schulen und der Schulseelsorge gestaltet wurde, erinnerten Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler an die spätere Schriftstellerin und zitierten Texte von ihr, wie: „Ich muss mir diese Zeit von der Seele schreiben, sonst wird sie mich nie zufrieden lassen“. Oder: „Es scheint, dass ein Übermaß an Leid den Menschen mit einer Ölschicht bestreicht, daran ein Zuviel an Schmerz abperlt.“ (17.11.1938)

Andere Texte aus heutiger Zeit wiesen darauf hin, wie gut und wichtig es ist, dass alle Menschen unterschiedlich sind, steht doch in unserem Grundgesetz in Artikel 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Und so kam vor allem zum Ausdruck, dass wir als Schule mit der Auszeichnung „Für Zivilcourage – gegen Rassimus“ dazu aufgefordert sind, nicht wegzusehen, sondern in diesem Sinne mutig zu handeln:

Riskiere es

Anderen auch einmal beizustehen

Immer wieder aufs Neue dich einzusetzen

Immer wieder deine Werte zu verteidigen

Immer wieder gegen den Strom zu schwimmen

Immer wieder die Wahrheit zu sagen

Immer wieder für jemand einzustehen

Riskiere es

Trau dich,

Hab Mut!

Denn „Nur ein redliches Mittel gibt es, Verfolgte vor Verfolgern zu schützen: Sich neben sie zu stellen.“ (Berta von Suttner, Initiatorin des Friedensnobelpreises)

(Text: Bettina Schmidt, Fotos: Achim Hoppe)

 

1/1

Engelprojekte der 6. Klassen zum Fest des Hl. Erzengels Michael

Der Erzengel Michael ist der Fürst des Lichts und der Besieger des Bösen.  Davon erzählt uns die Offenbarung des Johannes im 12. Kapitel. Am 29. September feiert die Kirche mit den Erzengeln Raphael und Gabriel seinen Gedenktag.

 

„Wer früher starb, war schöner tot“ – Schulen St. Michael im Projekt vor dem Dom

Am Samstag, den 8.9. nahmen die Schulen St. Michael einen ganzen Tag an einem interessanten Ausstellungsprojekt teil, das aus Anlass des 950jährigen Domjubiläums am Paradiesportal vor dem Dom stattgefunden hat.

Die Initiative dafür hatten die Bestatter, Bilder und Gärtnereien Paderborns ergriffen, um das schwierige Thema „Trauer und Tod“ den Menschen näherzubringen und die Scheu abzubauen, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen. Um auch Jüngere mit ins Boot zu holen, wurden unsere Schulen vom Domkapitel angesprochen, an diesem Projekt mitzuwirken. So entstanden vor den Sommerferien in einer Kunst-AG von Frau Stiegemann „Fiktive Urnen“ mit ganz unterschiedlichen, phantasievollen Motiven und Pastor Hoppe erarbeitete in einem Religionskurs Collagen mit Bildern und Texten zum Thema.

Diese Projekte und eine Malaktion für die Jüngeren stießen bei allen Besuchern auf großes Interesse, so dass am Stand von St. Michael immer etwas los war.

Um 15.30 Uhr endete der Aktionstag vor dem Dom mit einer Lesung und Liedern, vorgetragen von SchülerInnen und LehrerInnen unserer Schulen.

(Text und Bilder von Bettina Schmidt)

Familiengottesdienst in St. Michael

Gelungener Aufbruch mit Jesus

Zum 5. Mal kamen am Sonntag, den 2. September Familien unserer neuen 5. Klassen aus Realschule und Gymnasium in St. Michael zusammen, um gemeinsam einen frohen und lebendigen Familiengottesdienst zum Schulbeginn miteinander zu feiern.

Flüchtlingsarbeitskreis St. Michael verabschiedet sich von Familie

Noch einmal hat der Flüchtlingsarbeitskreis der Schulen St. Michael kurz vor den Sommerferien seine Flüchtlingsfamilien zu einem Begegnungsnachmittag in die Cafeteria eingeladen, denn vier irakische und syrische Familien sind nach wie vor sehr mit ihm verbunden, zumal vier ihrer Kinder mittlerweile erfolgreich als Schülerinnen und Schüler die eigene Realschule und das Gymnasium besuchen. Für das Flüchtlingscafé gibt es aber auch  einen traurigen Anlass, denn eine Familie wird zurück in ihre Heimat in den Irak gehen. Das hat die alleinerziehende Mutter Rana Al Rahil nun gemeinsam mit ihren drei Kindern schweren Herzens entschieden. Seit ihrer Flucht im Jahr 2015 besucht diese Familie regelmäßig das Sprach- und Integrationsprojekt der Schulen St. Michael. Die Tochter Dalia hat mittlerweile mit Erfolg die 5. und 6. Klasse an der dortigen Realschule im regulären Unterricht absolviert. Gemeinsam mit dem Flüchtlingsarbeitskreis hat Rana Al Rahil darum gekämpft, in Deutschland eine neue Heimat zu finden und ein Bleiberecht zu erwirken. Nachdem sie schon einmal eine Aufforderung zur Ausreise erhalten hat, gegen die sie mit Hilfe des Arbeitskreises über eine Rechtsanwaltskanzlei Einspruch erhoben und ihr Asylantrag dann doch endgültig abgelehnt worden ist, konnte dieser mit Unterstützung von MdL Sigrid Beer eine Petition beim Landtag NRW einreichen. Am 23.11. des vergangenen Jahres kam dann aus Düsseldorf die positive Antwort,  dass „die Petenten mit ihren Kindern selbst bei einem negativ abgeschlossenen Asylverfahren keine aufenthaltsbeendenden Maßnahmen zu befürchten haben. Ein weiterer Aufenthalt im Bundesgebiet wäre dann durch die Erteilung von Duldung möglich.“ Über diese Nachricht waren alle sehr erleichtert und Frau Al Rahil hoffte nun auf eine gute Zukunft in Deutschland. Dann erhielt sie am 23.4. dieses Jahres erneut einen Brief vom Ausländeramt der Stadt Paderborn wieder mit „Androhung von unmittelbarem Zwang“. Sie und ihre Kinder seien seit dem 19.4.2018 zur Ausreise aus der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet. Die irakische Familie beschloss darauf hin, aufzugeben und Kontakt zu ihren Angehörigen im Irak aufzunehmen, um wieder dorthin zurück zu gehen. „Ich kann einfach nicht mehr, denn ich bin ja allein mit meinen Kindern hier und bin erschöpft. Weitere Briefe dieser Art verkrafte ich nicht mehr. Deshalb gehen wir lieber zurück!“, so die Worte der alleinerziehenden Mutter im Gespräch mit Schulseelsorgerin Bettina Schmidt. Diese nahm daraufhin direkt Kontakt mit dem Büro des Bürgermeisters auf, um das erneute Schreiben zu hinterfragen und wurde sofort von einem seiner Referenten angehört.  Einige Tage später bestätigte dieser ihr, dass das Schreiben des Ausländeramtes keine weitere Bedeutung habe, außer dass die  Familie sich bei der irakischen Botschaft in Frankfurt gültige Pässe besorgen solle. Familien würden derzeit nicht in den Irak abgeschoben. Es bleibt die Frage, ob man dies nicht auch hätte anders formulieren können? Nun wird Frau Al Rahil also mit ihren drei Kindern (17, 13 und 6 Jahre alt) zurückgehen, weil sie nicht mehr kämpfen und nicht immer wieder Menschen, wie den Flüchtlingsarbeitskreis damit belasten möchte.

Dieser will nicht be- und verurteilen, ob das Asylrecht falsch oder richtig ist, aber die MitarbeiterInnen dieses Kreises, der aus aktiven und pensionierten Lehrerinnen, sowie den beiden Schulseelsorgern der Schulen St. Michael besteht, fragen sich schon, ob ein Handeln, das am Ende zu solch einer Entscheidung tatsächlich menschlich und christlich ist? Niemand kann die Konsequenzen für diese Familie abschätzen, die sich hier in Deutschland gut integriert hat und sicherlich eine Bereicherung darstellt. Wünschen würden sich alle, dass man diese junge irakische Familie mit der alleinerziehenden Mutter mehr unterstützt und willkommen geheißen hätte. Die Schulen St. Michael haben dafür ihr Möglichstes getan.

Der Schulpastoralkreis steht für die gemeinsame pastorale Arbeit und Seelsorge an den Schulen St. Michael
Unter Leitung der Schulseelsorger Pastor Achim Hoppe und Bettina Schmidt kommen vier bis fünfmal im Jahr interessierte Lehrerinnen und Lehrer, Schulseelsorger/in und Sozialarbeiter, Ordensschwestern und Mitarbeiterinnen zusammen, um gemeinsam die Schulpastoral an St. Michael zu planen und zu gestalten. So sich auch in diesem Schuljahr 2018/2019 wieder alle auf viele Aktionen, Angebote und Veranstaltungen in Sachen „Schulseelsorge“ freuen.

Zum Schulpastoralkreis gehören aktuell: (siehe Foto, von links) Bettina Schmidt, Andreas Wurm, Salud Kuhn, Andrea Altenähr, Gabriele Jöring, Achim Hoppe, Gabriele Gringard,Tobias Riesel, Anna Grawe, Birgit Düker, Katharina Deinhard-Messerschmidt, Annette Kohle, Angelika Friede; auf dem Foto fehlen Sr. Ulrike, Stefan Jung und Robert Aspin.  Dankefür ihre zehnjährige Mitarbeit sagen alle gemeinsam Gabriele Gringard, die zu Beginn der Sommerferien in den Ruhestand verabschiedet wird.