Aktuelles aus der Schule

Besuch der Franziskanerinnen Salzkotten

Vorstellung ihres Projekts: Hilfe für Malawi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 22.9.22 besuchten uns zwei Schwestern von den Franziskanerinnen Salzkotten, um von ihrem Malawi-Hilfsprojekt zu erzählen. Eine Stunde lang erzählen S.M Angela Benoit und S. M. Alexa Furmaniak zunächst dem 5. bis 7. Jahrgang und danach dem 8. -10. Jahrgang von ihrem Orden und insbesondere von dessen Arbeit in Malawi, einem der ärmsten Länder der Welt im Osten Afrikas, wo sie Aids-Waisen und Kindern aus armen Familien ermöglichen, an der von ihnen gegründeten St. Francis School einen ersten Schulabschluss zu machen und bei guten Ergebnissen an eine staatliche Secondary School zu wechseln. Ca. 800 der rund 1300 Schüler/innen sind Waisenkinder, die in der Schule oft ihre einzige warme Mahlzeit des Tages erhalten. Ihre Arbeit begann jedoch schon 1984 mit der Gesundheitsversorgung im Madisi Mission Hospital, knapp 20 Jahre später folgte dann das Schulprojekt und das St. Francis Catholic Kindergarten-Projekt, in dem rund 300 Kinder betreut werden, um Familien zu entlasten und eine vorschulische Erziehung zu ermöglichen. Sie versuchen darüber hinaus im alltäglichen Leben nachhaltig zu helfen, indem sie z.B. den Bau von Solaranlagen oder den Anbau von Bambus oder die selbstständige Versorgung durch die Schenkung von Ziegen an arme Familien initiieren oder Grundlagen der Gesundheitsvorsorge vermitteln.

Diese Arbeit der Franziskanerinnen wird ausschließlich aus Spenden finanziert und hier möchte unsere Schule die Schwestern unterstützen. Die Vorträge, mit denen unserer Schülerschaft die Arbeit der Schwestern in Malawi näher gebracht werden sollte, stellen den Start der Kooperation zwischen unserer Schule und den Franziskanerinnen Salzkotten dar. Spenden und Erlöse aus Aktionen, die unsere Schüler/innen in Zukunft durchführen, sollen an die Franziskanerinnen Salzkotten gehen und damit diesem Hilfsprojekt zugutekommen.

Unsere Schüler/innen waren beeindruckt von der beschriebenen Arbeit der Franziskanerinnen, die ihre Erzählungen mit Bildern und Video-Sequenzen aus Malawi illustrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sie sich für die ihnen vermittelten Eindrücke und die Religions- und Musiklehrerin U. Jung, die Initiatorin der Kooperation, bedankte sich im Namen der Schule mit einem Strauß Sonnenblumen bei den vortragenden Schwestern.

Text/Fotos: K. Reinstadler

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Neues Musikforum ist „musikalische Mitte“

Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB segnet neues Musikforums-Gebäude der Schulen Sankt Michael in Paderborn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Freude über das neue Musikforum der Schulen Sankt Michael in Paderborn ist groß. Bei einem Festakt mit Gesang, Instrumentalmusik und Worten wurde die „musikalische Mitte“ von Lernenden und Lehrenden der Grundschule, Realschule und Gymnasium in Besitz genommen. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Paderborn (pdp). Gesang von jugendlichen Stimmen und der Klang von Instrumenten erfüllten das neue Musikforum auf dem Campus der Schulen Sankt Michael in Paderborn, als Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB das vom Erzbistum Paderborn errichtete Gebäude am Mittwoch, 14. September 2022, feierlich einweihte. Das Musikforum ist die „musikalische Mitte“ für die Schulgemeinschaft aus Grundschule, Realschule und Gymnasium St. Michael, die vom Erzbistum Paderborn getragen werden. Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte freuen sich gemeinsam mit den Chormitgliedern der Paderborner Dommusik über das Musikforum, das auch für öffentliche Aufführungen genutzt werden wird. Nachdem vor zwei Jahren das neue Gebäude der Grundschule St. Michael sowie die neue Sporthalle für alle drei Schulen eingeweiht wurden, ist jetzt mit dem neuen Musikforum ein bedeutender Bauabschnitt fertiggestellt.

Das neue Musikforum findet sich auf dem Gelände der Schulen Sankt Michael im Schatten des Paderborner Domes, an der Stelle der ehemaligen Sporthalle, die 2020 abgetragen wurde. Im Erdgeschoss entstand ein großer Saal für Chor- und Orchesterproben, der auch für Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen genutzt werden kann. Im ersten und zweiten Obergeschoss gibt es jeweils zwei Musikräume und einen weiteren kleinen Nebenraum. Das neue Musikforum schließt direkt an das bestehende C-Gebäude der Schulen mit den naturwissenschaftlichen Räumen an. Alle drei Schulformen der Schulen St. Michael – Grundschule, Realschule und Gymnasium – werden das neue Musikforum nutzen. Aufgrund der Kooperation mit der Paderborner Dommusik wird auch diese das Musikforum mit Gesang bei Proben und Konzerten erfüllen.

Melodie Gottes erklingt

„Es braucht Menschen, die die ‚Melodie Gottes‘ immer wieder lebendig vortragen“, betonte Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB bei der Einweihung des Musikforums. Es komme darauf, den „Ton des Lebens“ erklingen zu lassen. Weihbischof Dominicus vertrat bei der Segnung des neuen Musikforums der Schulen Sankt Michael Erzbischof Hans-Josef Becker, der aufgrund seiner Erkrankung nicht kommen konnte. Mit „Herzblut“ habe der Paderborner Erzbischof das Musikforum begleitet und gefördert. Musik führe zusammen, nehme die „Melodie Gottes“ auf und führe sie weiter, unterstrich Weihbischof Dominicus. Jede und jeder sei dabei wichtig. Er wünsche den Lernenden und Lehrenden, den Singenden und Musizierenden, dass sie Gemeinschaft erfahren, eine tragende und ermutigende Gemeinschaft, in der die Melodie Gottes zum Klingen komme.

Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB segnete die verschiedenen Räume des neuen Musikforums. Hier wurde er vom Blasorchester der Schulen empfangen und mit dem „Beetle Boogie“ unterhalten. V.l.n.r.: Lehrerin Ursula Jung, Weihbischof Dominicus, Lehrer Florian Gräf. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Weg zum neuen Musikforum

Der musikpädagogische Schwerpunkt der Grundschule St. Michael sowie der beiden weiterführenden Schulen wird durch das Musikforum und die Möglichkeiten, die das neue Gebäude eröffnet, gestärkt. Im Jahr 2016 wurde mit der Bauplanung begonnen, im Sommer 2020 erfolgten der Abriss der alten Sporthalle sowie der Start zum Neubau des Musikforums. In den Sommerferien 2022 konnte der Neubau abgeschlossen werden. Die Baukosten für das Musikforum betragen 4.500.000 Euro.

Die Hausmann Architekten mit Sitz in Aachen und Köln fertigten den Entwurf für das neue Musikforum, die Ausführungsplanung sowie die Bauleitung lag bei der architektur-werk-stadt Balhorn Wewer Karhoff in Paderborn.

Die „Melodie Gottes“ erklingt für alle, alle sind wichtig, sind ein Teil der Gemeinschaft und der Musik. knieend: Lehrerin Julia Reinen, Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB, Lehrer Stefan Jung. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

 

Schulen St. Michael

An den Schulen St. Michael werden 1.476 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, am Gymnasium 996, an der Realschule 369 sowie an der Grundschule 111. Insgesamt 114 Lehrkräfte wirken an den drei Schulen, die vom Erzbistum Paderborn getragen werden.

Thomas Throenle/Pressestelle des Erzbistums Paderborn

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Schülerinnen und Schüler bescheren den Besuchern mit „Ich will das Morgenrot wecken“ einen ergreifenden Theaternachmittag.

Chatten mit König David

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Spielerschar der Schülerinnen und Schüler von St. Michael. Foto: Gunther Gensch

Gunther Gensch

Paderborn. Eine anrührende musikalisch literarische Aufführung durch die Schülerinnen und Schüler der Oberschulen St. Michael fand am Samstagnachmittag in der voll besetzten Aula statt. Die Paderborner Dommusik war auch dabei, das laufende IMAD-Festival mit Domkantor Patrick Cellnik bietet das biblische Singspiel „Ich will das Morgenrot wecken – David wird König“.

Die Geschichte von König David ist uralt, somit zeitlos in einer neusprachlichen Textfassung von Ronald Klein und von Regisseurin Sabrina Busch für diese Aufführung eingerichtet. Ein Team Düsseldorfer Kirchenmusiker unter Klaus Wallrath hat das Singspiel komponiert, den auf der Bühne gespielten Szenen folgen tolle Gesangsnummern. Für die Musikerzeugung gibt es ein Stagepiano, von Patrick Cellnik gespielt, die Violine von Annika Vogler, die Klarinette von Britta Jones und die Trompete von Heiko Röder, dazu fünf Damenstimmen aus der Domkantorei.

Klarinette und Violine entführen die Zuschauer in das Morgenland, buntes Treiben auf dem Markt in Israel, ein Obstkarren kommt herbei, bunt gekleidete Jungschauspielerinnen und Schauspieler gehen herum, prüfen die Waren, die Marktfrauen preisen lautstark Äpfel, Aprikosen und Feigen an. Aber das Obst ist alt und halb vergammelt, monieren die Frauen, wegen der Kriege mit den Philistern kommt nichts Frisches mehr ins Land, aber mit unserem König Saul ist auch nicht mehr viel los. „König Saul, irgendwas ist ziemlich faul, schau doch mal dem Volk aufs Maul“, singen alle nach eingängiger Melodie.

Auch David (Ellise Maria) geht mit Vater, Brüdern und Samuel (Silvan Ebbesmeier) über den Markt, Samuel diskutiert geistreich mit Debora (Franka Heggen) über Gottvertrauen in schlechten Zeiten. Das Miriam-Lied in wiegenden Dreivierteln leitet zu König Sauls Gemach, Lena Baumert liegt im Bett, vernimmt die Drohungen der Philister, steht lässig auf und schleicht sich in den Tag. Zündende Zwischenmusik, die kleine Band verbreitet gefälligen Klezmer-Sound, Lea (Amelie Schäfer), Dalila (Mariel Berlage), Abigail (Julia Gutapfel) und andere singen für Saul und ihr Land. Die Schauspielerschar begibt sich nach Bethlehem, um einen zu suchen, der Frieden und Ruhe bringt.

Plötzlich sind wir in der Neuzeit angekommen, für Reisemanagement und Suchaktion sind Smartphone-Apps und Gesichtserkennungssoftware im Einsatz. Originelle Bühnenbilder, Farbspiele und Projektionen verstärken den Gesamteindruck der Szenenfolge, in einem Chat stellt Isai Samuel seine Söhne vor, von Knut Rikus mit schnellem Kleiderwechsel vorgeführt. Der Gesuchte und Erwählte ist David, der im Garten Harfe spielt und frohe Lieder singt, „Ich will das Morgenrot wecken, stehen gegen Angst und Schrecken“, am Ende singen alle mit.

Und David ist bestimmt für den Kampf gegen den stärksten Mann der Philister, er wirft Goliath mit einem Trick zu Boden, ein Triumphmarsch brandet auf, von der Solotrompete angeführt. Das Volk feiert den Helden von Israel und seinen neuen König, das ganze Ensemble erscheint zur festlichen Krönungszeremonie und ein bewegender Schlussgesang steht am Ende der eindrucksvollen Produktion. Eine gelungene Rollenbesetzung, intensive Proben und engagierte Spielfreude der Schülerinnen und Schüler bescheren den Besuchern einen ergreifenden Theaternachmittag, mit ausgiebigem Beifall belohnt.

Am Dienstag, 13. September, wird die Inszenierung in der Aula der St.-Michael-Schulen um 18 Uhr noch einmal öffentlich aufgeführt.

Quelle: Neue Westfälische 12.9.2022

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1.500 Schüler feiern Wurzeln ihrer Schulen

Drei Michaelsschulen in Paderborn begehen Vierfach-Jubiläum der Augustiner Chorfrauen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Lass es wachsen – fais le grandir“ war Leitwort der Jubiläumsfeier der Schulen Sankt Michael in Paderborn. Es gab und gibt Orientierung für die Arbeit an den drei Schulen – Grundschule, Realschule und Gymnasium – in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Paderborn (pdp). Mit einer Sternwanderung, einem Freiluft-Gottesdienst und einem farbenfroh bewegenden Flash-Mob im Ahorn-Sportpark feierte die komplette Schulgemeinschaft der drei Michaelsschulen in Paderborn am Donnerstag, 25. August, gleich vier Jubiläen der Augustiner Chorfrauen. Die Ordensgemeinschaft hat die Michaelsschulen gegründet und sie prägt mit dem Leitwort „Fais le grandir – Lass es wachsen“ auch heute den Geist von Grundschule, Realschule und Gymnasium St. Michael in Paderborn. 1.500 Schülerinnen und Schüler – von der ersten Klasse bis zur Oberstufe – erinnerten mit den Lehrkräften und allen Mitarbeitenden sowie den Ordensschwestern in deren Jubiläumsjahr 2022 den 400. Todestag der Ordensgründerin Alix le Clerc, 75. Jahrestag ihrer Seligsprechung, 125. Jahrestag der Heiligsprechung des Ordensgründers Pierre Fourier sowie den 425. Jahrestag der Ordensgründung der Augustiner Chorfrauen. „Die vier Jubiläen der Augustiner Chorfrauen, in denen auch wir unsere Wurzeln haben, sind der gesamten Schulgemeinschaft eine besondere Feier wert“, betonen die Schulleitungen der drei Michaelschulen, die heute vom Erzbistum Paderborn getragen werden.

Lernende und Lehrende starteten am frühen Morgen auf dem Schulgelände von St. Michael ihre Sternwanderung und erreichten  auf unterschiedlichen Routen den Ahorn-Sportpark. Dort nahm die Zahl der eintreffenden Lernenden und Lehrenden immer mehr zu und verlieh dem auf die Ordensgründerin Alix le Clerc zurückgehenden Leitwort „Lass es wachsen“ bildhaften Ausdruck. Mit dem gleichen Leitwort feierten alle dort, wo sonst schweißtreibender Sport betrieben wird und Fußball-Kommandos über das Spielfeld gebrüllt werden, gemeinsam einen Freiluft-Gottesdienst, 1.500 Kehlen sangen das „Halleluja“ von Taizé und alle setzten einen besonderen Akzent durch eine gemeinsame choreographische Aktion in Form eines Flash Mobs.

 

Die Schulgemeinschaft der drei Schulen St. Michael in Paderborn hatte vierfach Grund zum Feiern: 1.500 Lernende, Lehrende, Mitarbeitende und Ordensschwestern begingen Jubiläen der Augustiner Chorfrauen und feierten die Wurzeln ihrer Schulen. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Gottesdienst mit Wachstums-Potential

Der Schulpastoralkreis St. Michael bereitete den Freiluft-Gottesdienst vor, Pastor Achim Hoppe sowie Schulseelsorgerin Bettina Schmidt leiteten ihn. Die Vielfalt der Schulen kam im Gottesdienst zum Ausdruck, indem Vertreterinnen und Vertreter aller Klassen- und Jahrgangsstufen jeweils ein großes Tuch zum Altar trugen und dort ablegten, so dass jede Stufe durch ein andersfarbiges Banner repräsentiert war. Schülerinnen und Schüler stellten die Wurzeln der drei Schulen St. Michael vor und brachten auch auf diese Weise den Gottesdienstteilnehmenden das vierfache Jubiläum nahe. Dieses vertieften in einem Predigtgespräch zudem Pastor Hoppe und Schwester Ancilla als Oberin der Paderborner Augustiner Chorfrauen. Passend zum Leitsatz „Lass es wachsen“ trugen zudem Abordnungen der Ordensschwestern, der Kollegien und Mitarbeitenden der drei Schulen einen Topf mit einem jungen Baum zum Altar und sprachen Fürbitten. Jede Klasse der Grundschule, Realschule und des Gymnasiums St. Michael erhielt eine Grünpflanze mit dem Leitwort, Schülerinnen und Schüler der Oberstufe bekamen jeweils eine Tüte mit Blütensamen.

Die abschließende choreografische Aktion der Schülerinnen und Schüler im Ahorn-Sportpark brachte erneut die Vielfalt der Schulen zum Ausdruck und sorgte für viel Bewegung: Beim Flash Mob trugen die Lernenden jeder Klassen- und Jahrgangsstufe ein gleichfarbiges Oberteil und zeigten so ein vielfarbiges Bild der Schulen St. Michael. Der gemeinsame Tanz zum Hit Jerusalema war für alle ein besonderes Highlight der Jubiläumsfeier.

Durch Farb-Akzente von Schülerinnen und Schülern und einen bewegenden Flash-Mob wurde die Vielfalt der Schulen St. Michael in Paderborn eindrucksvoll ins Bild gebracht. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

 

Text/Fotos: Thomas Throenle/Pressestelle des Erzbistums Paderborn

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Sommerkonzert 2022

 

Zwei Jahre.

Zwei schier endlos lange Jahre gab es kaum Musik zu hören, die AGs durften teilweise gar nicht, oder nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden, es gab keine Chor- und Orchesterfahrt - nichts.

Gähnende Leere, geradezu erdrückende Stille aber eine Handvoll optimistische Musiklehrer, die die Hoffnung nicht aufgaben.

Gut so!

Denn 2022 war es endlich wieder soweit!!

Seit Januar durften wir wieder singen, trompeten, musizieren,…. zwar mit kleinen Einschränkungen an der ein oder anderen Stelle, aber endlich waren die Musikräume wieder mit musikalischem Leben gefüllt.

Sicht- und vor allem endlich wieder hörbar!!

Nach einer gelungenen, sehr intensiven Probenfahrt mit allen Chören und Orchestern hieß es am 31. Mai 2022 : Sommerkonzert der Schulen St. Michael

Die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt und alle erwarteten mit Spannung das, was bis dato so schmerzlich vermisst wurde.

Musik.

Und die bekamen die Gäste zu hören.

Und wie!

Das Sommerkonzert wurde unter anderem gestaltet vom neuen Streichorchester unter der Leitung von Jana Telgenbüscher und Andres Ramirez-Gaston. Geigen, Bratschen und Celli begeisterten die Zuhörer mit einer bunten Mischung aus alten Händel Stücken bis hin zu „Pomp and Circumstance“, und ernteten verdienten Applaus!

Im Anschluss trat der neu formierte Oberstufenchor unter der neuen Leitung von Stefanie Gottschalk und Anna Schmereim auf, die Schülerinnen stellten ihre Interpretationen von 2 Liedern aus den Filmen „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und „Pitch Perfect“ vor.

Der Unter- und Mittelstufenchor unter der Leitung von Julia Reinen und Stefan Jung machte mit einigen Sommerhits gute Laune und so wurde der Abend immer mehr zu dem, was er sein sollte.

Einem Sommerkonzert!

Bei „Always Look on the bright side“ hörte man das Pfeifen bereits aus vielen Ecken der Aula, und spätestens beim Sommer- Klassiker „Sunny“ hatte dann auch der letzte Zuhörer in der Aula den Klang des Sommers in den Ohren.

Das junge Orchester und auch das sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Ulla Jung, Florian Gräf und Antonio Ruiz- Gimenez riss dann auch die letzten Zuhörer unter anderem mit der Titelmusik der „Flintstones“ und dem „Final Countdown“ von ihren Stühlen, und beim finalen gemeinsamen Lied „Imagine“ vom unvergessenen John Lennon mit einer ganz aktuellen Botschaft, dargeboten von allen Musikgruppen, zu dem die Zuhörer und Zuhörerinnen mit einstimmten, wurde allen Akteuren und Zuhörern noch einmal bewusst, wie sehr die Musik in den letzten Jahren doch gefehlt hat.

Glücklich, zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht gingen alle nach Hause, nicht ohne für die Schwestern des Franziskaner Ordens eine großzügige Spende da zu lassen.

Insgesamt 800€ kamen für die Projekte der Schwestern in Malawi zusammen.

Und so hat das Sommerkonzert in vielerlei Hinsicht genau das erreicht, was die Musiklehrer und alle Beteiligten erreichen wollten:

Echten Musikgenuss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text/Fotos: J. Reinen

 

Abschluss 2022

Herzlichen Glückwunsch: 60 Schülerinnen und Schüler verlassen mit fantastischen Ergebnissen unsere Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Traditionell ist die letzte Schulwoche der Abschlussklassen besonders gestaltet. Die ersten beiden Tage verbringen die Schülerinnen auf einem Pilgergang durch die Stadt bzw. in verschiedenen Workshops, bei denen sie auf ihr Schulleben zurück und in ihre Zukunft vorausschauen. Dieses Jahr diente nicht der Mittwoch, sondern erst der Donnerstag noch einmal dem geselligen Zusammensein als Klassengemeinschaft bei einem letzten Klassenausflug/Wandertag, der für die 10b aufgrund von Corona-Erkrankungen leider ausfallen musste. Am Freitag durften die SchülerInnen des Abschlussjahrgangs die Schule stürmen, schmücken, verbarrikadieren und in der dritten Stunde auf dem Schulhof Spiele mit den Lehrer/innen und Noch-Mitschülerinnen veranstalten und sich den Abschied von der Seele tanzen. Am Montag der darauffolgenden Woche ging es dann hochoffiziell in den Endspurt: Bei einem Festakt in der Aula wurden die SchülerInnen von der Schulgemeinschaft verabschiedet und die KlassenlehrerInnen überreichen ihnen ihre Abschlusszeugnisse. Beim anschließenden Sektempfang wird gratuliert, gedankt und gefeiert – es ist geschafft!

Dieses Jahr feierten die nun „Altschülerinnen“, ihre Familien und Freunde und Lehrer/innen den erfolgreichen Abschluss beim festlichen Abschlussball auf Gut Ringelsbruch zwei Tage später am Mittwochabend, an dem bis in die späte Nacht getanzt und gefeiert wurde.

Hier finden Sie weitere Impressionen vom Abschluss 2022:

 

 

 

 

 

Text/Fotos: K. Reinstadler